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Sofa statt Sport
Jeder Dritte kann sich einfach nicht aufraffen.

Fast alle Menschen in Deutschland sind davon überzeugt, dass Bewegung nicht nur vor vielen Krankheiten schützt, sondern auch glücklich macht, das Selbstbewusstsein stärkt und geistig fit hält. Doch vom Sofa lockt dies nur die wenigsten: Zwei Drittel der Befragten gaben bei einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) an, dass sie ihren Feierabend am liebsten auf dem Sofa verbringen. Und jeder Dritte treibt keinen Sport, weil er sich einfach nicht aufraffen kann. Doch warum bringen uns nicht einmal regelmäßige Rückenschmerzen dazu, uns endlich mehr zu bewegen? Hier setzt die Initiative "Gesundheit für Deutschland" von der TK, Professor Dr. Grönemeyer und Ex-Tennisprofi Charly Steeb mit der Aktion "Die magischen sechs Wochen" an. Sie will dazu motivieren, aus guten Vorsätzen gesunde Gewohnheiten werden zu lassen.
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"Am Anfang ist es natürlich schwer, aber Motivation kann man lernen." Das sagt einer, der es wissen muss: Der dreifache Daviscup-Sieger Charly Steeb hat gemeinsam mit dem Motivationsexperten Markus Hornig ein Programm entwickelt, das hilft, die ersten sechs Wochen durchzuhalten. Vier Dinge sind dazu laut Steeb grundsätzlich nötig: Man muss sich entscheiden, etwas zu ändern. Man braucht ein klares Ziel und einen freundlichen Umgang mit sich selbst. Und Zeit ist natürlich erforderlich, denn nichts kommt über Nacht. "Sechs Wochen braucht man, bis der Körper sich an die neuen Regeln gewöhnt hat, danach legt sich der Schalter im Kopf um und es geht viel leichter", erklärt Markus Hornig. Und um diese "magischen sechs Wochen" geht es in der gleichnamigen Aktion.
Anmelden können sich Teams oder Einzelpersonen, die sich ein gesundes Ziel setzen, zum Beispiel sechs Wochen lang jeden Tag eine halbe Stunde zu walken. Um durchzuhalten empfiehlt Steeb, "sich einen Mentor zu suchen. Jemand, der checkt, ob man dabei bleibt." Und als weiteren Motivationsanreiz sollte man zusammen mit ihm oder ihr einen Einsatz festlegen, der fällig wird, wenn man nicht durchhält - zum Beispiel eine Spende für einen guten Zweck. Und natürlich sollte man auch eine Belohnung für das erreichte Ziel vereinbaren. "So wird man am Ende nicht nur mit einer besseren Gesundheit und Lebensqualität belohnt, sondern zum Beispiel mit einer gemeinsamen Unternehmung", sagt Steeb.
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Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.gesundheit-fuer-deutschland.de
[ LP ]
     [22.05.2008]
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