
Nachfrage muss manchmal auch künstlich generiert werden.Events im Rahmen von Sportveranstaltungen sind ein taugliches Mittel, um nicht bekannte Sportarten wie zum Beispiel American Football oder Beachvolleyball einem breiteren Publikum näher zu bringen. Das war die einhellige Meinung der Diskutanten beim Symposium "Kreativwirtschaft im Sport". "Wenn es beispielsweise gelingt, die ganze Familie auf den Sportplatz zu bekommen, hat man schon gewonnen", so Alfred Neugebauer, Manager der American Football Mannschaft Chrysler Vikings gegenüber pressetext.
Anzeige Das Beispiel des Wiener Klubs zeigt deutlich auf, welche Möglichkeiten lange Zeit ungenützt blieben. "Wir haben es durch zahlreiche Rahmenevents geschafft, dass die Sportart nicht als Männersache abgestempelt wurde", so Neugebauer weiter. Die Besucher der Spiele bleiben bis zu sechs Stunden vor Ort und nützen das umfangreiche Eventangebot.
Ähnlich sieht dies Oliver Stamm, ehemaliger Beachvolleyballer und jetziger Sportlermanager: "Vielen Unternehmen fehlt der Mut zum Risiko und daher werden nur die etablierten, bekannten Sportarten wirklich massiv gesponsert. Hier ist Kreativität gefragt, um neue Wege zu finden." Das beste Beispiel ist laut Stamm der Beachvolleyball-Event in Klagenfurt. "Kein Hahn hat nach diesem Sport gekräht, jetzt ist es der Top-Event im Sommer in Österreich." PU
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