
Die Walt Disney Company ist der große Gewinner der Kino-Sommer-Saison 2003.Der in Zusammenarbeit mit Pixar entstandene computeranimierte Blockbuster "Finding Nemo" spielte 330 Mio. Dollar in den USA ein und der auf einem Disneyland-Themenpark basierende Abenteuerfilm "Pirates of the Caribbean: Curse of the Black Pearl" brachte 261 Mio. Dollar bei Herstellungskosten von 135 Mio. Dollar. "Freaky Friday", das Remake eines 1976 entstandenen Movies, spielte 74 Mio. Dollar ein. Das berichtet die New York Times heute, Montag. Wegen des großen Erfolges des Piraten-Films wird Disney einen weiteren Film produzieren, der auf der Vorlage eines Themenparks beruht: "The Haunted Mansion" mit Eddie Murphy.
Anzeige "Finding Nemo" erfolgreichster Film Einnahmen in den US-Kinos auf 3,59 Mrd. Dollar gestiegen Als "Verlierer" ist Revolution Studios zu bezeichnen, das die zwei am wenigsten besuchten Filme dieses Sommers produzierte: den Harrison-Ford-Film "Hollywood Homicide" (30 Mio. Dollar) und "Gigli" mit Ben Affleck und Jennifer Lopez (sechs Mio. Dollar). Mit den für den Herbst geplanten Filmen "Mona Lisa Smile" mit Julia Roberts und dem von Ron Howard gedrehten Western "The Missing" hofft Revolution Studios auf bessere Ergebnisse. Auch das Filmstudio 20th Century Fox konnte mit seinem Film "Down With Love" nur 20 Mio. Dollar einspielen. DreamWorks animierter Zeichentrickfilm "Sinbad: Legend of the Seven Seas" war mit 26 Mio. Dollar Einspielergebnis ähnlich "erfolglos".
Insgesamt sind in diesem Sommer im Vergleich zum Sommer des Vorjahres die Einnahmen in den US-Kinos um zwei Prozent auf 3,59 Mrd. Dollar gestiegen. Große Erwartungen werden in die im Winter in die Kinos kommenden Filme "The Matrix: Revolutions" (Warner Brothers ) und "The Lord of The Rings: Return of The King" (New Line Cinemas) gesetzt. MR
|