
Vom 13.-15. September kämpfen 50 internationale Teams auf der deutsch-österreichischen Etappe der X-adventure Raid Series 2002An 5 außerordentlichen Naturschauplätzen Europas und der USA macht die X-adventure Raid Seriens 2002 Station An jedem Event können bis zu 50 gemischte Teams von je vier Athleten teilnehmen. Start ist jeweils Samstag Morgen und es gilt, die zwischen 180 und 200 km langen Strecken bis Sonntag Nachmittag zu bewältigen.
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Nach Schweden/Norwegen, Frankreich/Italien und den Rocky Mountains (USA) gehts es nun nach Deutschland und Österreich.
Showdown in Bayern und Tirol Rund um Deutschlands höchsten Gippfel und in den tiefsten Schluchten Tirols findet die vorletzte Etappe der Series statt. Deutschlands Abenteuersportlern sind die Almen und Gebirgsbäche im Grenzland schon seit Jahren als Austragungsort des ursprünglichen X-adventure Races Salomons ein fester Begriff.
Der neue Parcours verspricht noch um einen Tick selektiver zu werden. Knackige Mountainbike-Abschnitte wechseln sich mit spritzigen Wildwasser-Sektionen ab, un den schnellen Kilometern auf InlineSkates folgen Schwindel erregende Seilaktivitäten.
Von Tirol nach Bayern Die vierte und längste Etappe der weltweiten Abenteuerrenn-Serie X-adventure Raid Series findet nächstes Wochenende zwischen Tirol und dem bayrischen Ruhpolding statt. 50 der weltweit besten Abenteuer-Teams kämpfen um die Qualifikation für den Raid Gauloises 2003, zwei deutsche, vier Schweizer und vier österreichische Teams.
Mit einer Gesamtlänge von 246,1 km und insgesamt 7.643 m Höhendifferenz kündigt sich die vorletzte Etappe der X-adventure Raid Series als eine der härtesten und zugleich spannendsten an. Im Morgengrauen des 14. September gehen 50 Teams aus 17 Ländern, die zu den besten der weltweiten Abenteuerrenn-Szene zählen in Kitzbühel an den Start, um wichtige Punkte im Gesamtklassement der X-adventure Raid Series zu sammeln. Nur die 27 bestplatzierten Teams der Finalwertung qualifizieren sich neben den bereits klassierten besten drei US-Teams für den Raid Gauloises 2003.
Mit einem Sieg bei der in Kalifornien ausgetragenen dritten Etappe hat sich das Schweizer Team ALLIANZ SALOMON neben den französischen Teams SPIE und INTERSPORT und den Spaniern von INTERSPORT EXTREM an der Spitze der X-adventure Raid Series 2002 etabliert. Ihnen scheint die Qualifikation für den Raid Gauloises 2003 nicht mehr zu nehmen, vorausgesetzt sie bewältigen die extrem schwierige Strecke zwischen Kitzbühel und Ruhpolding verletzungsfrei und in guter Position. Wesentlich mehr Druck lastet auf den im Mittelfeld klassierten Teams, die ihre Qualifikationschancen mit einem guten Ergebnis bei dieser spektakulären Etappe im Herzen der Alpen wahren müssen. An der Spitze des Feldes hingegen werden einige Stars der Szene unerbittlich um Sieg und Niederlage ringen. Die Finnen von NOKIA und LAPIN KULTA haben nach der einzigen von ihnen absolvierten Etappe in Skandinavien (Juni) noch kaum Punkte gesammelt und müssen bei den beiden letzten Rennen alles geben, um in die Startreihen des nächsten Raid Gauloises aufzurücken.
Das Prinzip "Alles oder Nichts" gilt aber vor allem für die Siegermannschaft des letzten Raid Gauloises 2002 in Vietnam, das französische Team VSD-EIDER. Materialprobleme hatten das Spitzenteam von einem Start bei der französisch-italienischen Etappe im Juli abgehalten, nun gilt es mit Podiumsplätzen auf den beiden Finaletappen die Chance auf eine Titelverteidigung in 2003 zu sichern. Der Parcours in den Alpen dürfte dem Team unter Führung des ehemaligen Kayak-Weltmeisters Yves Masson entgegen kommen: Auf insgesamt vier Wildwasser-Sektionen (Kanu) mit einer Gesamtlänge von über 43 km wird sich VSD-EIDER auszeichnen können, ebenso auf den langen Mountainbike-Strecken in alpinem Gelände, die nicht nur Geschicklichkeit auf dem Bike erfordern, sondern enorme Ausdauer und mentale Stärke, vor allem für eine 35 km lange Nacht-Sektion. Und in diesem Bereich sind die Nordfranzosen unschlagbare Meister.
Heimvorteil gilt für das Tiroler Team BRIKO ADVENTURE TIROL, das sich zuletzt beim Raid Gauloises 2002 in Vietnam als beste Newcomer ausgezeichnet hat. Die Verletzungspause der Mountainbikerin Christine Padlogg und eine absolute Pechsträhne bei der in Frankreich gelaufenen Etappe der X-adventure Raid Series haben die Ambitionen der jungen Tiroler auf eine Top-Platzierung im Gesamtklassement (8. in 2001) zwar geschmälert, aber auf heimischem Grund und in ihren Lieblingsdisziplinen Klettern und Wildwasserpaddeln werden sie alles auf eine Karte setzen und mit Team CARINTHIAN ADVENTURE des Kärtner Abenteuerspezialisten Mario Bürger um die österreichische Spitzenposition kämpfen.
Neben den starken Schweizer Orientierungsspezialisten Team ALLIANZ (derzeit 2. der Serienwertung) und ALPINZENTRUM sind erstmals auch wieder zwei Teams aus Deutschland vertreten. Das Berliner Brüderpaar Sven und Maik Günther gehen mit einer teilweise neu besetzten Mannschaft GERMAN 4 an den Start, können aber nur mittels eines Spitzenergebnisses auf eine 3. Teilnahme beim Raid Gauloises hoffen. Für den Aachener Axel Müller und sein Team AIX ON QUEST geht es vor allem um die Chance, erste Abenteuer-Erfahrungen im Kontakt mit der Weltelite zu sammeln, um nächste Saison um die Qualifikation mitzukämpfen.
Der Start zum größten und spektakulärsten Abenteuer-Rennen Österreichs und Deutschlands findet um 6:00 Morgens am 14. September in der Weltcup-Station Kitzbühel statt. Die Strecke führt über sieben Gipfelpunkte im Salzburger Land und endet nach einer kurzen nächtlichen Biwak-Pause Sonntag Nachmittag 15. September mit einem Zieleinlauf nach 246,1 km in der Arena des Biathlon-Zentrums Ruhpolding. Das hochalpine Gelände und 16 knapp aufeinander folgende Disziplinwechsel von Moutainbiken über Orientierungslauf, Wildwasserpaddeln, Wasserfallklettern und Inline-Skaten werden den Teams absoluten Einsatz und höchste sportliche Leistungsreserven abfordern. ME
Live-Berichterstattung während des Wettkampfs, ausführliche Hintergrund-Informationen (in Englisch) zu diesem und weiteren Wettkämpfen unter www.raidseries.com |
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