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Cheerleading     mit Akrobatik und Geschrei zur Meisterschaft!
Spitzensport nonstop: Auch in den Pausen der amerikanischen Volkssportarten geht es für die Zuschauer ohne Unterbrechung weiter. Ob American Football, Basketball, Baseball oder auch Eishockey...

es sind die unermüdlichen Cheerleader, die den Fans und der eigenen Mannschaft mit viel Akrobatik und Anfeuerungsrufen einheizen. Für viele Mädchen gibt es in Amerika nichts erstrebenwerteres, als in den Clubfarben der Teams mit bunten Pompons ausgerüstet zu werden und dem Team der Cheerleader anzugehören.
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Cheerleader zu sein ist ein ganz besonderes Gefühl. Die Darbietungen der reizvollen Frauenkörper verfolgen nur ein Ziel: Lebensfreude vermitteln und die Zuschauer mitzureißen. Wenn im Publikum die ersten La Ola Wellen zu sehen sind, ist der Funke übergesprungen und die dynamische und gelenkige Animation der Cheerleadergruppe hat bestimmt ihren Teil dazu beigetragen. Mit der überschwappenden Welle der amerikanische Sportarten nimmt auch hierzulande die Zahl der Cheerleading Teams stetig zu. Dabei beschränken sich die Mädchen aber längst nicht mehr auf das reine Anfeuern ihres Teams, sondern bestreiten auch eigene Wettkämpfe, um die besten unter Ihnen zu ermitteln.
Etwa 20 Teams aus den alten und neuen Bundesländern waren es im letzen Jahr, die bei den Deutschen Meisterschaften anreisten. Die Aufregung und Anspannung vor dem Wettkampf ist groß: Sitzt die Frisur richtig, ist das Make-up perfekt und stimmt der Gesamteindruck? Letzte skeptische Blicke in den Spiegel, dann zählt nur noch das Team und der Teamgeist. Ein Fehler, ein aus der Reihe tanzen gibt Punktabzüge - und den Argusaugen der Judges entgeht nichts. Jeder Schritt und jede Bewegungsrichtung muss sitzen.
Wenn der Wettkampf beginnt, heißt es gutgelaunt alles zu geben. Pure Körperbeherrschung ist gefragt, wenn menschliche Pyramiden gebaut und atemberaubende Stunts gezeigt werden - und immer muss die perfekte Synchronisation in der Darbietung herrschen. Jeder ist ein wichtiger Teil in der Gruppe und hat seinen festen Platz. Aus dem Wirrwarr von Neuformation ergeben sich immer wieder andere Figuren. Alles ist einstudiert, perfekt bis ins letzte Detail. Die Mädchen fliegen in die Luft und werden sicher von den Kollegen und Kolleginnen aufgefangen.
Denn es waren Männer, die zu Beginn Ihre Teams vom Spielfeldrand anfeuerten. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sie wieder zum Cheerleading-Sport zurück gefunden haben. Durch die Verbindung von Kraft und Technik werfen sie die Damen bis zu 5 Meter hoch oder halten sie mit ausgestreckten Armen. Nebenbei glänzen Männer auch meist mit turnerischen Elementen, sie springen Salti oder Flick Flack aus dem Stand. Aber egal ob männlich oder weiblich, der Lohn ist alle gleich: Viel Applaus von einem begeisterten Publikum aus der Tribüne.
Im April fanden die 11. Deutschen Meisterschaften im Cheerleading 2002 statt. Bundesweit traten mindestens 10 bis maximal 25 weibliche und männliche Cheerleader als Formation auf, begleitet von mitgereisten Fans, einem gemischten Publikum und von lauten Anfeuerungstiraden beim Einmarsch. Zu verschiedenen Musikstilen wie Hip-Hop, Rap oder Dancefloor bringen die Cheerleader mit einer Mischung aus Showtanz, Hebefiguren und synchron ausgeführten Tanzelementen die Halle zum Kochen. Die Aufführung ist geprägt von einem schnellen Wechsel der choreographischen Teile, da mehrere Musikstücke hintereinander eingespielt werden. ME
Informationen zu den Deutschen Cheerleading Meisterschaften unter www.cheerleading-dm.de
     [05.07.2002]
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