Fitness Specials
25.05.2012
01:17Uhr

Die Top-Favoriten des Red Bull X Alps 2009
Start am 19. Juli 2009 - extrem starkes Teilnehmerfeld - Live-Tracking während des gesamten Rennens auf www.redbullxalps.com.

Das Starterfeld der fünften Auflage von Red Bull X-Alps ist ohne Zweifel eines der stärksten, das je bei der härtesten Alpenüberquerung der Welt antrat. Dreißig der besten Paragleiter und Ausdauersportler aus der internationalen Wettkampfszene fiebern dem Startschuss am 19. Juli auf dem Salzburger Mozartplatz entgegen. Dort beginnt die rund zwanzigtägige und 800 Kilometer lange Herausforderung über die Alpen bis nach Monaco.
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Die fünf Favoriten sowie der deutsche Starter im Überblick:
Der Champion: Alex Hofer (SUI)
Wie soll man diesen Mann schlagen? Der zweifache Red Bull X-Alps-Gewinner ist auch dieses Jahr der große Favorit und hat garantiert eine ausgeklügelte Strategie mit im Gepäck. Die Flugfertigkeiten des erfahrenen Schweizers stehen außer Frage und seine groß gewachsene Statur macht ihn zum geborenen Athleten. Der 32-Jährige, der in China lebt und arbeitet, beschreibt die diesjährige Strecke als „fantastisch“ und freut sich auf ein „spannendes Rennen.“ „Ich fühle mich zum ersten Mal perfekt vorbereitet“, so Hofer. „Ich freue mich drauf, dass die Vorbereitungen am 19. Juli endlich ein Ende haben und das Spiel beginnt!“
Der Mann auf seinen Fersen: Toma Coconea (ROM)
Eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Rennens ist ohne Zweifel „Running Man” Toma Coconea. Der Rumäne hat bis jetzt als einer von nur zwei Athleten neben Andy Frötscher (ITA) an jeder Ausgabe von Red Bull X-Alps teilgenommen (2003, 2005, 2007). Seine Stärke liegt in seinen enormen Ausdauerfähigkeiten. Er hat eine spezielle Technik entwickelt, bei der er abwechselnd geht und läuft. Er wechselt in regelmäßigen Abständen seine Schuhe, um Blasen zu vermeiden. Für das diesjährige Rennen hat er laut eigener Aussage seine Flugfertigkeiten verbessert und hat sich noch mal speziell darauf vorbereitet, mit Erschöpfung umzugehen. „Ich habe schon vor langer Zeit gelernt, den Schmerz zu ignorieren und mich auf mein Ziel zu konzentrieren“, erklärt der 33-Jährige. „Angst und Schmerz werden mir nicht im Weg stehen!“
Der Newcomer: Christian Maurer (SUI)
Top-Pilot Christian Mauer ist ein heißer Tipp für einen Rookie-Sieg 2009. Als ehemaliger Weltcup-Gewinner im Paragleiten ist Maurer einer der talentiertesten Piloten im Rennen. Ob er allerdings auch zu Fuß so gut unterwegs ist und die strategische und psychische Komponente des Rennens meistern kann, wird sich erst auf dem Weg nach Monaco herausstellen. „Für mich sind die Berge rund um Zermatt von großem Interesse“, meint er zur Strecke. „Es gibt dort mehrere verschiedene Optionen, was diesen Teil des Rennens zum strategisch wichtigsten Teil der 818 Kilometer für mich macht.“
Der Kämpfer: Honza Rejmanek (USA)
Eine der bemerkenswertesten Leistungen 2007 war Honzas Comeback nach seiner Lebensmittelvergiftung während der ersten Renntage. Nachdem er jedoch die schlimmsten Folgen des verdorbenen Salami-Sandwiches überwunden hatte, konzentrierte der fröhliche Amerikaner sich auf sein Ziel und räumte das Feld von hinten auf, was ihm schließlich einen Platz unter den Top Ten einbrachte. Da Honza dieses Mal definitiv mehr darauf achten wird, was er isst, kann ihm nur noch seine geringe Kenntnis der Strecke zum Verhängnis werden. Für ihn ist Red Bull X-Alps „das perfekte Spiel“, für das er hart trainiert hat und hunderte Kilometer gelaufen ist.

Michael Gebert
Der Lokalmatador: Heli Eichholzer (AUT)
2005 erreichte der Österreicher Heli Eichholzer das Floß im Mittelmeer als Vierter und legte somit eine sensationelle Leistung vor. 2007 setze er aus, freut sich aber dieses Jahr umso mehr darauf, gegen sich selbst und “den Berg“ zu kämpfen. Als Lokalmatador ist Eichholzer bestens mit der Startregion Salzburger Land vertraut, freut sich aber auch auf andere Teile der Strecke. „Auf den ersten Blick sieht die Strecke ähnlich wie 2005 und 2007 aus“, erklärt der mehrfache österreichische Staatsmeister im Paragleiten. „Wenn man genauer hinsieht, werden die GPS Tracks der Athleten jedoch ganz anders aussehen als in den vergangenen Jahren.“
Der einzige Deutsche im Starterfeld: Michael Gebert (D)
Michael Gebert holte sich bei der Red Bull X-Alps 2005 den fünften Rang. 2007 musste er verletzungsbedingt ausscheiden, was ihn für die diesjährige Auflage der Alpenüberquerung besonders motiviert. Der 28-Jährige aus Fischen im Allgäu hat sich dieses Jahr mit zahlreichen Bergläufen und Lauftrainings vorbereitet, so dass der Paragliding-Lehrer auch die bis zu 90 Kilometer langen Tagesetappen optimal bestreiten kann. „Der Reiz des Rennes besteht für mich klar in der Art des Wettbewerbes. Das heißt, es gibt keine festgeschriebenen Etappen, wenig Pausen und alle Entscheidungen müssen selbst getroffen werden. Dabei geht man deutlich an oder auch über seine körperlichen Grenzen hinweg, und hat unter anderem mit jeder Menge Schlafmangel zu kämpfen.“
Die Routen der Athleten können per Live-Tracking während des gesamten Rennens auf www.redbullxalps.com verfolgt werden.
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Weitere Informationen unter www.redbullxalps.com
[ LP ]
http://www.fitness1.de/de/specials/drucken/
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