
Skihelm, Schneebrille und Protektor.Anschnallen ist im Auto eine Selbstverständlichkeit und kaum ein Fahrradfahrer fährt heute ohne Helm. Im Wintersport denken viele Freizeitsportler jedoch bisher nicht über das Thema Sicherheit nach. Und das, obwohl eine Schutzausrüstung aus Helm, Protektor und Brille aus dem Profiskisport nicht mehr wegzudenken ist.
Anzeige Die richtige Ausrüstung senkt das Verletzungsrisiko deutlich. Die Initiative Sicher im Schnee, eine Kampagne von INTERSPORT, DSV aktiv und Schneehoehen.de, empfiehlt: Nur mit Schutzausrüstung auf die Piste – das sieht gut aus und schützt.
Seit Jahren gehen sowohl die absolute Zahl der Verletzungen als auch die Verletzungsquote im Wintersport zurück. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass immer mehr Sportler mit Helm und Protektor auf den Pisten unterwegs sind. Doch viele Freizeitsportler verzichten noch auf Schutzausrüstung. Dabei stimmen die alten Vorurteile heute längst nicht mehr: Aktuelle Helme sind so leicht und bequem wie eine Mütze, flexible Protektoren schränken die Bewegung nicht ein und Schneebrillen verbessern die Sicht. Unter www.sicher-im-schnee.de finden Wintersportler eine Wissensplattform rund um das Thema Sicherheit auf der Piste. Die Ausrüstung spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Schneebrille für gute Sicht Gute Sehfähigkeit auch bei schlechter Witterung, wechselnden Lichtverhältnissen und hoher Geschwindigkeit zählt zu den wichtigsten Voraussetzungen für sicheres Skifahren und Snowboarden. Eine gute Schneebrille bietet wirksamen Schutz vor Kälte, aber auch vor dem Eindringen von Fremdkörpern wie Steinchen und Eiskristallen. Darüber hinaus schützt sie vor Bindehautentzündungen durch zu hohe UV-Strahlung. Ein Belüftungssystem verhindert zudem, dass die Gläser beschlagen.
![]() Foto: www.sicher-im-schnee.de Helmtragen schützt vor Kopfverletzungen Aktuelle Helme haben in Bezug auf Tragekomfort, Styling und Sicherheit mit denen der ersten Generation nicht mehr viel gemeinsam. Gute Modelle sind schick, warm und sicher zugleich. Durch ihre Widerstandsfähigkeit sowie die Absorption und Umlenkung von Stößen bieten sie größtmöglichen Schutz. Das Tragen eines Helms kann 85 Prozent aller schweren Kopf- und Gehirnverletzungen im Wintersport vermeiden. Der Helm sollte eine harte Außenschale haben und über ein Belüftungssystem zum Temperaturausgleich verfügen. Der wichtigste Tipp der Initiative Sicher im Schnee für den Helmkauf: Sitzt der Helm richtig, bewegt er sich auch bei abrupten Kopfbewegungen nicht.
Schutz für die Wirbelsäule Moderne Protektoren vereinen volle Bewegungsfreiheit mit gezieltem Schutz. Sie sind beim Tragen kaum noch zu spüren und helfen Verletzungen zu verhindern oder zu mindern. Protektoren sind als Schild, aber auch als Weste, Jacke oder Rucksack erhältlich. Dabei schützen alle Modelle die Wirbelsäule vor Verletzungen in Folge von Stürzen, Zusammenstößen oder umher fliegenden Gegenständen wie Stöcken oder Ski. Neben Rückenprotektoren für Snowboarder gibt es auch spezielle Produkte für Skifahrer. Diese sind eigens für die Bewegungsabläufe beim Skifahren entwickelt. Grundsätzlich muss ein Protektor passgenau sitzen und die Luft sollte ausreichend zirkulieren.
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