
Besteht unsere Jugend tatsächlich nur aus Stubenhockern? Nächtelang am PC sitzen oder sich fit halten - was tun sie wirklich?Die Studie räumt mit dem Vorurteil auf, dass europäische Jugendliche ihre Tage vor dem TV verbringen oder sich ausschließlich mit Computerspielen ihre freie Zeit vertreiben. Junge Männer sind alles andere als sozial isolierte Computer-Aliens. Sie haben ein ausgeprägtes Interesse, Sport zu sehen oder selbst daran aktiv teilzunehmen. Ein Großteil ist bereit, bestmögliche Leistung zu bringen.
Anzeige Jugendliche sind aktiver als ihr Ruf Deutsche Jugendliche sind in ihrer Freizeit aktiver als ihnen allgemein nachgesagt wird. Dies ist eines der wichtigsten Ergebnisse der ersten europäischen Powerade Jugend-Studie, die die Coca-Cola Organisation repräsentativ in sechs Ländern - Deutschland, Frankreich, England, Spanien, Schweden und der Türkei - durchgeführt hat. Von Ende September bis Ende Oktober 2001 wurden 1300 männliche Jugendliche in europäischen Großstädten im Alter zwischen 18 und 25 Jahren nach ihren Freizeitpräferenzen und ihrem Lebensstil befragt.Gefragt nach ihren Lieblingsaktivitäten in der Freizeit geben 19 Prozent der Jugendliche an, dass "aktiv Sport treiben" neben "Musik hören" (20 Prozent) an oberster Stelle der Aktivitäten-Skala steht. So wollen sogar 67 Prozent der jungen Männer in Deutschland, die Sport als wichtigste Freizeitaktivitäten sehen, hier die bestmögliche Leistung bringen (im Vergleich zu 93 Prozent europaweit). Nur für 3 Prozent der Jugendliche stehen Computerspiele ganz oben auf der Rankingliste.
Team-Sportarten sind für Europas Jugendliche von großer Bedeutung. Fußball ist mit abstand die bevorzugte Team-Sportart unter den jungen Männern Europas, gefolgt von Basketball und Volleyball. Für 43 Prozent aller Befragter ist Fußball die Team-Sportart Nr. 1 , in Deutschland teilen 31 Prozent der Jugendlichen diese Einsachätzung.
Der größte Teil der befragten Jugendlichen sieht optimistisch in die Zukunft. Sie glauben, dass sie die Ziele erreichen können, die sie sich gesteckt haben. Auf einer Skala von 0 bis 10 liegt hier die Einschätzung aller europäischen Jugendlichen bei einem Wert von 7.6, in Deutschland mit einem Wert von 6.9 leicht darunter.
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