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Vorbeugung von stumpfen Sport-Verletzungen
10 Tipps von Jochen Jansen, Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, Mittenwald.

Umknicken, unglücklich fallen, vom Mannschaftskollegen angerempelt: Stumpfe Verletzungen wie Verstauchungen, Zerrungen oder Prellungen kommen vor allem beim Sport immer wieder vor. Ein paar einfache Regeln vermindern aber das Risiko einer solchen Verletzung.
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    1) Nicht unvorbereitet in den Sport gehen. Unbedingt vor dem Training oder dem Wettkampf den Körper aufwärmen, damit er auf die folgenden Belastungen vorbereitet ist.
    2) Überbelastung des Körpers vermeiden. Sportliche Aktivitäten sollten auf die körperlichen Voraussetzungen abgestimmt sein, Überforderungen führen schnell zu Verletzungen.
    3) Nach dem Sport die Muskeln dehnen. Dabei das Stretching nicht unmittelbar nach der Belastung durchführen, sondern den Körper z. B. durch „auslaufen“ erst etwas zur Ruhe kommen lassen.
    4) Auf geeignete Sportausrüstung achten. Die Sportkleidung und Schutzausrüstung, auch bei Freizeitsportlern, sollte auf die Art der Sportart abgestimmt sein, z. B. richtige Schuhe beim Joggen oder entsprechende Schutzkleidung beim Skaten oder Eishockey-Spielen.
    5) Auf ausgewogene Ernährung achten. Ein Mangel an Mineralien und Vitaminen führt zu verminderter Leistungsfähigkeit und erhöht das Verletzungsrisiko.
    6) Ausreichend trinken. Wer Sport treibt, schwitzt auch. Die über den Schweiß verlorene Flüssigkeit holt sich der Körper aus dem Blut zurück, das dadurch „dicker“ wird und langsamer fließt. Zellen werden schlechter mit Sauerstoff versorgt, die Gefahr von Muskelzerrungen wächst.
    7) Nach einer Krankheit oder Verletzung langsam wieder einsteigen. Ist eine Krankheit oder Verletzung noch nicht richtig ausgeheilt oder liegt die Genesung erst kurze Zeit zurück, ist der Körper noch nicht wieder voll leistungsfähig.
    8) Besonders im Alter auf entsprechende Vorbereitung achten. Generell ist man im Alter verletzungsanfälliger als in der Jugend. Die Elastizität des Gewebes lässt nach, die Sehnen verfetten schneller, dadurch kommt es häufiger zu Verstauchungen, Prellungen oder Zerrungen.
    9) Freizeitstress vermeiden. Zeitnot und Freizeitstress machen unachtsam und unkonzentriert. Bei knapp bemessener Zeit wird oft das Aufwärmtraining „übersprungen“ und der Körper ist schnell einer Überbelastung ausgesetzt. Auch Müdigkeit setzt das Leistungsvermögen des Körpers herab.
    10) Wenn es doch passiert: PECH-Formel anwenden (Pause – Eis - C(K)ompression - Hochlagerung) und Schmerzsalbe oder -gel (z. B. Mobilat® DuoAktiv, Apotheke) auftragen. In Mobilat® DuoAktiv unterstützen und beschleunigen gleich zwei Wirkstoffe den Heilungsprozess: Salicylsäure lindert den Schmerz und wirkt entzündungshemmend, Chondroitinpolysulfat fördert die Rückbildung der Schwellung und die Regeneration des Bindegewebes.
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Weitere Informationen unter www.mobilat.de
[ LS ]
     [11.10.2008]
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