
LASIK als Alternative zu Brillen und Kontaktlinsen.Sie verrutscht hier, beschlägt dort und mit ihr steigt das Verletzungsrisiko enorm – Brillen haben bei sportlichen Aktivitäten eigentlich schon lange ausgedient. Einige Sportler greifen deshalb zu Kontaktlinsen, andere tragen, obwohl erforderlich, das Gestell einfach nicht, wieder andere gehen ihren Aktivitäten trotz Gefahren mit Brille nach. Doch auch Kontaktlinsen stellen für viele nicht die erste Wahl dar, da sie auf dem Auge schwimmen und mit jedem Lidschlag verrutschen können, sie nach längerem Tragen brennende, trockene Augen hervorrufen und bei Wassersportarten keine Alternative darstellen. Immer mehr Profisportler lassen sich daher mit der sogenannten LASIK-Methode ihre Fehlsichtigkeit korrigieren.
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LASIK an sich gilt derzeit als sicherste Methode der Augenchirurgie, um Fehlsichtigkeiten zu beheben. "Bei diesem Verfahren tragen wir im Inneren der Hornhaut einige tausendstel Millimeter mit einem Laser ab", erklärt Dr. Christian Horstmann, Ärztlicher Direktor der ARTEMIS Laserklinik in Frankfurt. Als wissenschaftlich anerkannte Methode behebt LASIK Kurzsichtigkeiten bis minus zehn, Weitsichtigkeiten bis drei Dioptrien und Hornhautverkrümmungen bis circa minus vier Dioptrien. Zahlreiche prominente Sportler wie Tiger Woods, Armin Bittner oder Lance Armstrong haben sich bereits einer solchen Behandlung unterzogen. Damit die Korrektur auch zum Ziel führt, rät Dr. Horstmann, sich im Vorfeld über die Erfahrungen des Arztes zu informieren. "Mittlerweile gibt es rund 300 Zentren, in denen LASIK-Behandlungen möglich sind, nicht jede weist wünschenswerte Erfolgsraten vor", unterstreicht der Experte für gutes Sehen. Umso schwieriger gestaltet sich für Patienten die Auswahl der richtigen Klinik mit entsprechend ausgebildeten Ärzten, denn ein misslungener Eingriff am Auge hat oft weitreichende Konsequenzen.
Ein neues TÜV-Prüfzeichen „LASIK-TÜV“ schafft hier Abhilfe und sorgt für deutlich mehr Transparenz für Patienten. Wie bei der TÜV-Plakette beim Auto kontrollieren die Prüfer nach strengen Kriterien, Richtlinien und Anforderungen. Dann steht brillenfreiem Sport nichts mehr im Weg, schließlich gilt: Wer Spaß und Erfolg beim Sport haben möchte, ist auf 100 Prozent Sehleistung angewiesen.Brillenunfall – und nun? 1. Oberflächliche Fremdkörper vorsichtig auswaschen, nicht wischen, da sonst Splitter die Hornhaut verletzen. Zum Arzt gehen, wenn Schmerzen, Rötungen oder Lichtempfindlichkeit auftreten.
2. Feststeckende Brillenteile im Auge belassen und sofort einen Arzt aufsuchen.
3. Bei schweren Verletzungen Augen mit einem Tuch abdecken. Wichtig: Beide Augen müssen abgedeckt sein, da sie sich immer gleichzeitig bewegen – sofort einen Notarzt rufen.
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