
Die Chancen für Asthmatiker haben sich verbessert!Eine der häufigsten Erkrankungen der Atemwege, die Lungenfachärzte diagnostizieren, ist Asthma. Husten, Atemnot und herabgesetzte Leistungsfähigkeit sind Folgen der Erkrankung. Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" beschäftigt sich, in seiner aktuellen Ausgabe, ausführlich mit dem Thema Asthma und was einen Asthmaanfall auslöst, weiß Chefredakteurin Claudia Röttger:
Anzeige Viele erkranken als Folge eines Infekts, etwa einer verschleppten Grippe, an Asthma. Als typischer Auslöser gelten auch Allergiestoffe, Tierhaare oder Blütenpollen auf die das Immunsystem derart überreagiert.
Bei Kindern können die Symptome im Erwachsenenalter ausbleiben, bei Erwachsenen handelt es sich aber immer um eine chronische Erkrankung und die kann den Alltag stark beeinflussen.
Haben sich die Chancen auf mehr Lebensqualität von Asthmakranken im Laufe der Jahre verbessert? Claudia Röttger: Ja, das kann man sagen. Denn bei konsequenter Therapie sind die gefürchteten Anfälle von Luftnot selten. Außerdem stehen heute wirkungsvolle Medikamente gegen das Lungenleiden zur Verfügung. Wichtig ist auch, dass Asthmakranke eine Schulung machen. Dort lernen sie zum Beispiel Atem erleichternde Techniken, lernen den Umgang mit den Medikamenten und lernen auch, dass Sport bei Asthma nicht tabu ist.
Sollte man als Asthmatiker tatsächlich Sport treiben? Claudia Röttger: Therapeuten empfehlen Asthmatikern durchaus Sport zu treiben und zwar Ausdauersport - Walking, Schwimmen aber auch Training im Fitness-Studio. Plötzliche Leistungsspitzen sollten sie natürlich vermeiden. Wichtig ist auch die richtige Atemtechnik, also gleichmäßig ein- und langsam gegen die leicht geschlossenen Lippen ausatmen, das kann Leistungsfähigkeit erheblich verbessern.
Seit Kurzem bieten auch die gesetzlichen Krankenkassen Lehrgänge für Asthmatiker an, die Grundpfeiler der Asthma-Behandlungsprogramme sind, berichtet der "Senioren Ratgeber".
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