
Fit in den Winterurlaub!»Wintersport soll Spaß machen, und deswegen plädiere ich dafür, bei Informationen und Ratschlägen zunächst keine allzu hohen Hürden aufzubauen, die unnötigerweise die Leute verunsichern.« Dies betont Dr. Frank Sonntag aus Henstedt-Ulzburg, Kardiologe und Ehrenpräsident des Berufsverbandes niedergelassener Kardiologen, in der »Neue Apotheken Jllustrierte« vom 1. Februar 2007, die in Apotheken zur Mitnahme ausliegt. Wer den Sommer über regelmäßig Fahrrad fahre, zum Schwimmen gehe oder sich mit anderen körperlichen Übungen fit halte, könne ohne große Bedenken Wintersport betreiben. Natürlich sollte man die zunächst ungewohnten Belastungen beim Skilaufen kennen und sich darauf einstellen. Hilfreich, so meint Sonntag, sei heute die Kraft sparende Technik mit Carving-Skiern.
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Der Orthopäde Dr. Harm Bredemeier aus Hamburg rät: »Wer Wintersport betreiben will, sollte vorher unbedingt seine Fitness trainieren, nicht nur ein paar Wochen lang, sondern den ganzen Winter über.« Nur wer eine ausreichende muskuläre Kraft und physische Ausdauer habe, könne Stürze mit Verletzungen vermeiden. Vor allem sei es ratsam, sich vor leichtfertiger Selbstüberschätzung zu hüten. Für alle Fälle sollte man eine kleine Not-Apotheke dabei haben: Mullkompressen, Pflasterstreifen verschiedener Größen, elastische Binden, Schmerztabletten und ein ausreichender Sonnenschutz gehören dazu.
Wer seiner Gesundheit nicht ganz traut beziehungsweise seine körperlichen Einschränkungen kennt, sollte sich vor der Abreise gründlich untersuchen lassen. Das gilt ganz besonders für Menschen, die schon mit Risikofaktoren belastet sind, also für Raucher, Diabetiker und für Menschen mit hohem Blutdruck, schweren Fettstoffwechselstörungen oder einem beträchtlichen Defizit an körperlicher Bewegung.
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