
Fitness-Geräte für daheim sind nicht ohne Risiko."Da es keinen Trainer gibt, der die korrekte Ausführung der Übungen überwacht, sollte man die Gebrauchsanweisung der Hersteller befolgen. Besser noch einen Coach fragen - sonst besteht sogar Verletzungsgefahr", warnt die Sportwissenschaftlerin Dr. Christiane Wilke von der Sporthochschule Köln in der aktuellen Ausgabe der Frauenzeitschrift FÜR SIE (EVT: 6. Februar).
Anzeige Grundsätzlich sollten Käufer auf das GS-Siegel ("Geprüfte Sicherheit") achten und sich auch an Tests der Stiftung Warentest orientieren. Denn nicht alle Fitness-Heimtrainer seien empfehlenswert. "Manche sind sinnvoll, andere bestimmt rausgeschmissenes Geld", sagt die Expertin. Für Menschen, die keine Gelegenheit hätten, regelmäßig zum Sport zu gehen, sei das Heimtraining grundsätzlich aber eine gute Alternative. Jedoch mit sehr großer Vorsicht zu behandeln. Es geht schließlich um die eigene Gesundheit und diese sollte man nicht nach dem „Geiz ist Geil“-Prinzip behandeln.
Von den vielen neuen Mini-Geräten bewertet die Expertin den "Flexibar" (ca. 90 Euro), dessen Vibrationen die Muskeln trainieren sollen, als empfehlenswert. "Der ist sehr gut für die Wirbelsäule", sagt Wilke. Auch die "Fit Disc" (ca. 120 Euro), mit der Flexibilität von Rumpf und Beinen trainiert werden sollen, findet sie gut, denn dabei könne man Koordination und Gleichgewicht trainieren. Nicht so begeistert ist die Expertin von "The Bean" (ca. 40 Euro), einer Unterlage, die den Rücken bei Sit-ups unterstützen soll. Bauchübungen könne man auch sehr gut ohne machen und ansonsten reiche auch einer normaler Sitzsack.
Außerdem ist zu bedenken, daß einem die Hilfe eines professionellen Trainers im Fitness-Studio, nicht durch allgemeine Gebrauchsanweisungen ersetzt werden kann. Von daher empfehlen wir von der Redaktion: Geh ins Fitness-Studio und laß Dich beraten, es geht nun mal um Deinen Körper und Deine GESUNDHEIT!
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