
Stundenlanges Radeln auf einem unbequemen Sattel führt oft zu Blasen und Schwielen am Hinterteil. Und im schlimmsten Fall droht IHM gar die Impotenz. Im Rahmen einer Studie der Universitätsklinik Köln legten Pedaleure wöchentlich 400 Kilometer zurück, 61% klagten hernach über Taubheitsgefühle, 19% sogar über vorübergehende Erektionsstörungen. Hauptursache: mangelnde Durchblutung des Penis. Gerade auf vielen schmalen Rennsätteln oder Mountainbikemodellen wird häufig die Schlagader abgeklemmt, was langfristig auch das Muskelgewebe in den Schwellkörpern schädigen kann. Der Kölner Urologe Frank Sommer empfiehlt: Den Sattel parallel zum Boden oder leicht nach unten (bis zu drei Grad) neigen und/oder alle zehn Minuten beim Radeln aus dem Sattel gehen und zwecks besserer Durchblutung eine Minute im Stand treten. Sollte auch dies nicht helfen, muss unbedingt ein neuer Sattel her. Spezielle Männermodelle mit einer Aussparung in der Mitte schonen das beste Stück.
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Allerdings nur, wenn das Loch groß genug ist, sonst wird das Blut nämlich an den Kanten noch stärker gestaut. Auch Entwicklungen wie der ergonomische Sattel von SQ-lab (Grafik oben rechts) verhindern, das ER seinen besten Freund immer wieder in die Klemme bringt. Die simpelste Lösung wird vielen Cyclern wahrscheinlich nicht gefallen: breite, weiche Damensattel – sie bewahren die Manneskraft am besten.
Biken: Zu viel geht aufs Knie
Viele Biker, besonders die zur Selbstüberschätzung neigenden Männer, begehen immer wieder die selben beiden Kardinalfehler: Sie treten zu schwere Gänge und trauen sich zu schnell zu große Distanzen zu. Typische Folgen nach Studien amerikanischer Medizinern: Knies mit dem Knie. HG
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