
Softwarebasiertes System erfasst und ortet gefährliche Gegenstände punktgenau am Körper - Europa-Premiere auf der Sicherheitsmesse "Security" Das Sicherheitsportal "Secure Scan" des US-amerikanischen Unternehmens View Systems Inc., Baltimore, Maryland,
www.viewsystems.com, unterscheidet sich grundsätzlich von herkömmlichen Portalen, wie sie heute auf Flughäfen, in Gerichtsgebäuden oder anderen sicherheitssensiblen Bereichen zum Einsatz kommen:
Anzeige 1. Das Gerät ermöglicht es erstmals, verschiedene Metalle anhand ihrer magnetischen Kennung zu unterscheiden. So können auch äußerst schwach magnetische Gegenstände wie Waffen aus Aluminium oder Titan sicher aufgespürt werden. Das ist mit herkömmlichen Metalldetektoren nur schwer oder gar nicht möglich.
Auf dem Monitor des "Secure Scan" erscheint eine Echtzeit-Animation der passierenden Person (Bildquelle: www.viewsystems.com)2. Das Gerät kann die entdeckten Gegenstände am Körper punktgenau orten, es zeigt über einen Bildschirm an, ob sich beispielsweise ein Messer im Ärmel, in der Jackentasche oder im Schuhabsatz befindet.
3. Das Gerät verringert die Anzahl der falschen Alarmmeldungen und beschleunigt die Personenkontrolle erheblich.
4. Das System ist softwarebasiert und kann - anders als herkömmliche Portale - mit jedem Softwareupdate "hinzulernen". Künftig wird es möglich sein, einzelne Gegenstände und sogar das Kaliber einer Waffe genau zu bestimmen.
Herkömmliche Metalldetektoren können auch mit fortgeschrittenster Technik nur erkennen, dass magnetisches Metall durch das Portal
bewegt wird, was sie durch Alarmsignale anzeigen. Sie geben allenfalls an, auf welcher Körperhöhe das Sicherheitspersonal per
Handsonde nachsuchen muss.
DiagnoseDiese Fortschritte erzielt View Systems durch den Einsatz von Messverfahren, die ursprünglich von der US-Marine zur Ortung von U-Booten entwickelt wurde: Im Unterschied zu herkömmlichen
Metalldetektoren wird kein aktives elektromagnetisches Feld erzeugt.
Das Portal enthält stattdessen hoch sensible Sensoren, die im 15tel-Sekundentakt das vorhandene Erdmagnetfeld passiv, d. h. ohne
eigene Emissionen messen. Auf dieser Basis werden durchgehende Personen oder durchgereichte Gegenstände als Abweichungen
wahrgenommen. Bereits ab der nächsten Softwaregeneration soll das
System in der Lage sein, einzelne Gegenstände durch den Abgleich mit
der Muster-Datenbank mit 100prozentiger Genauigkeit zu bestimmen. Die bisher erreichte Genauigkeit ist beeindruckend: Waffen, Messer, Scheren oder Rasiermesser werden zentimetergenau angezeigt.
Wechselgeld und Schlüssel können aufgrund ihrer typischen Eigenschaften ausgeblendet werden. Die Bilder der erfassten Personen
und Gegenstände können archiviert werden, wodurch im Laufe der Zeit eine benutzerdefinierte Datenbank entsteht, die eine Wiedererkennung von Personen und Gegenständen möglich macht. Wegen seines passiven Messverfahrens hat das System zudem den Vorteil, hoch empfindliche
technische Geräte in ihrer Funktion nicht zu beeinträchtigen. Das ist nicht nur wichtig für Menschen mit Herzschrittmacher und ähnlichen
medizinischen Geräten, sondern auch für den störungsfreien Einsatz kombinierter Sicherheitstechniken.
Die Europa-Premiere für "Secure Scan" findet vom 08.-11. Oktober 2002 auf der Sicherheitsmesse "Security" in Essen statt. View Systems wird die Funktionsweise des Sicherheitsportals auf seinem Messestand 403 S in Halle 10 demonstrieren.
Bilderquelle: www.viewsystems.com rs |