
Stärkung für Muskeln und Seele.Wer seine Körpermitte nur als Problemzone wahrnimmt, kann mit einer speziellen Form von Yoga ein besseres Bauchgefühl erreichen. Wie die Zeitschrift VITAL in ihrer neuesten Ausgabe (6/2008, EVT: 21. 05.08) berichtet, ist der Effekt von Bauch-Yoga nicht nur ein physischer, sondern auch psychischer. "Bei den Übungen werden alle Beckenmuskeln gekräftigt, aber auch Emotionen und Gedanken geklärt," sagt die Hamburger Yoga-Expertin Miriam Wessels
Anzeige Vier verschiedene Aspekte stehen beim Bauch-Yoga im Mittelpunkt. Zum einen werden bei den Übungen Bauch- und vor allem Beckenbodenmuskulatur trainiert. Die Stärkung dieser tief liegenden Muskeln gibt dem Körper wichtigen Halt und sorgt für eine flache Bauchdecke. Ein starker Beckenboden richtet zudem die ganze Wirbelsäule aus der Tiefe auf. Ergebnis ist eine bessere Haltung, der zweite Aspekt. Auf der körperlichen Ebene sorgt die aufrechte Körperhaltung für eine Entlastung der Bandscheiben. Rückenschmerzen, Schulter-Nacken-Verspannungen und Migräne können so vermieden werden.
Zugleich strahlt man mit einer aufrechten Haltung mehr Selbstbewusstsein und Offenheit aus. Es fällt leichter, Rückgrat zu zeigen. Diese Wirkung wird noch verstärkt, indem beim Bauch-Yoga drei Energiezentren, so genannte Chakren, im Becken aktiviert werden. Sie stehen für Sicherheit, Selbstvertrauen, Willensstärke, Kreativität sowie geistige und psychische Klarheit. Damit verbunden ist der vierte Aspekt: mehr Bauchgefühl. Die Übungen vermitteln auf Dauer ein Gefühl für die eigene emotionale Mitte. Wer im Alltag oft Schwierigkeiten hat, die Kontrolle des Verstandes abzulegen, lernt durch Bauch-Yoga, wieder auf den eigenen Bauch zu vertrauen.
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