
Mit einer Riesensensation endete der Marathon der Frauen bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Göteborg.ASICS-Ambassador Ulrike Maisch gewinnt in einem von der Taktik geprägten Rennen vollkommen überraschend die Goldmedaille.
Anzeige Während des gesamten Rennens machte Ulrike Maisch einen sehr frischen Eindruck und schob sich ab Kilometer 35 immer näher an die Medaillenplätze heran. Bei Kilometer 40 überholte sie die bis dahin souverän führende Irina Permitina und baute den Vorsprung bis ins Ziel auf schließlich 26 Sekunden aus. Trotz eines verhaltenen Beginns konnte sich Ulrike Maisch am Ende sogar noch über eine neue persönliche Bestleistung von 2:30:01 h freuen. Beim Zieleinlauf riss Ulrike Maisch erst jubelnd die Arme in die Hohe und schlug anschließend vollkommen fassungslos die Hände vors Gesicht.
Als Ulrike am Tag zuvor mit ihren Kolleginnen Luminita Zaituc und Claudia Dreher die ASICS-Lounge in Göteborg besuchte, hatte sie nicht im Entferntesten an eine Einzelmedaille gedacht: "Eine Medaille ist für mich nicht drin", lautete die Worte der sympathischen Rostockerin. Ziel war es bis dahin nämlich, mit der Marathon-Frauen-Mannschaft in die Medaillenränge zu laufen. Das DLV-Trio mit Ulrike Maisch, ASICS-Kollegin Claudia Dreher (11. in 2:33:53 h)
und Susanne Hahn (14. 2:36:17 h) gewann schließlich Bronze in der Mannschaftswertung.
Luminita Zaituc stieg leider mit Seitenstechen aus.
Im Unterartikel findest Du das Interview, in dem Ulrike über ihre Erfahrungen und Emotionen während der Europameisterschaft erzählt. DA
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