
Fitness wird von vielen nur mit Leistungssport in Verbindung gebracht. Aus ärztlicher Sicht ist Fitness der Zustand einer in psychischer und physischer Hinsicht guten Leistungsbereitschaft für eine spezifische Aufgabe. Fitness umfasst
Anzeige Sowie: die körperlichen Funktionen Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer, aber auch geistige Aktivität und psychische
Bereitschaft und Einstellung. Fitness ist ein Teil der Gesundheit. Unter Gesundheit versteht man die Summe aus subjektivem
Wohlbefinden bei Freisein von Krankheiten. Gesundheit und Fitness umfassen auch die objektive Belastbarkeit, mit der
ein Mensch in die Lage versetzt wird, im eigenen Leben und im sozialen Umfeld körperlich und seelisch den Anforderungen
des täglichen Lebens angemessen nachkommen zu können.
Gesundheit und Fitness werden durch mehrere Faktoren bestimmt:
· Anlage und Erbfaktoren
· Umwelt und Umfeld
· Gesundheitsbewusste Lebensführung
Erbfaktoren können vom Einzelnen nicht, Umweltbedingungen nur bedingt beeinflusst werden.
Die gesundheitsbewusste Lebensführung hingegen kann vom Einzelnen gezielt und wirksam mitgestaltet werden. Regelmäßige
körperliche Bewegung, Übung und Training haben als ein Ziel Fitness und Gesundheit. Auch die gesunde Lebensführung in
Verbindung mit Verzicht auf krankmachende Faktoren wie Rauchen, Bewegungsmangel und Übergewicht, kann vom einzelnen
Menschen beeinflusst werden.
Fitness hat weder etwas mit Body Building noch mit Extremsportarten oder Ultramarathon zu tun
Fitness ist zwar eine
Voraussetzung für Leistungsport, doch hat Leistungssport wiederum mit Gesundheit nichts zu tun, können doch extreme
sportliche Aktivitäten durchaus krank machen.
Bei weiter Auslegung kann hingegen auch der chronisch Kranke – gemäss der oben gegebenen Definition – eine für ihn
ausreichende Fitness haben. Jeder Mensch kann seine "Fitness" in größerem Umfang mitgestalten. Gesundheit und Fitness beruhen somit auch auf dem
aktiven Beitrag eines jeden Menschen selbst. MC
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