
Der amerikanische Großmeister Frank Sanchez, 10. Dan San-Jitsu Ryu war kürzlich als Gasttrainer in der Sportschule Osaka in Emden.Großmeister Sanchez war auf Einladung von Jens Fricke, Präsident der International Martial Arts Federation (IMAF) Europe Branch Germany eigens für ein Seminar aus Jacksonville – Florida angereist.
Anzeige Zur Person: Frank E. Sanchez wurde 1948 in Toto-Guam geboren. Nach dem Studieren von Disziplinen wie Judo, Jiu-Jitsu, Karate und Kung Fu u.a. unter keinem geringeren als Siegfried Kufferath und Yoshiroshi Wutanabe aus Hawaii, hat er im Jahre 1971 seinen San-Jitsu Ryu-Stil begründet.
1976 wurde er zum Ehrenbotschafter von Guam ernannt. Er ist Trainer von diversen Spezialeinheiten der Polizei und des Militärs der USA und seinerseits einer der gefragtesten Ausbilder. Sanchez ist leitender Direktor des "World Head of Family Sokeship Council", weltweit einer der erlesensten Vereinigungen für Großmeister, die er bereits vor 9 Jahren begründet hat.
Das San-Jitsu Ryu Das San-Jitsu Ryu zeichnet sich insbesondere durch seine Kompromisslosigkeit aus. Es ist äußerst effektiv und die Verkettung von verschiedenen Techniken sollen Alternativen zu jeder einzelnen Technik darstellen. Jeder ist anders und jede Technik ist bei jedem anders erfolgreich oder weniger erfolgreich.
Internationaler Ehrenberater Jens Fricke steht schon seit Jahren im direkten Kontakt zu Großmeister Sanchez und konnte diesen jetzt als internationalen Ehrenberater Selfdefense der IMAF Europe gewinnen.
Bei einem eigens für DAN-Träger und Trainer aller Stilrichtungen kurzfristig angesetzten Lehrgang ging Sanchez insbesondere auf Waffenabwehren sowie sein Spezialgebiet die gefährlichen Nackenhebel ein. Hierbei legt er in seinem System Wert darauf die unterschiedlichen Techniken zu kombinieren und somit komplette Technikserien zu kreieren.
Am darauffolgenden Tag fand der eigentliche Lehrgang vor 60 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet statt. Auch hier vermochte Sanchez gemeinsam mit seinem Assistenten Jörg Aderholt die Teilnehmer durch seine präzisen Abwehrtechniken besonders zu begeistern. Er zeigte San-Jitsu Ryu-spezifische Waffenabwehr- und Hebeltechniken und konnte viele neue Freunde seines Ju-Jitsu-Stiles dazugewinnen.
![]() Eindrücke und Erfahrungen Auch der private Rahmen sollte bei dem nur 4-tägigem Aufenthalt in Deutschland nicht zu kurz kommen.
Bei einem gemeinsamen Abendessen im Anschluss an das Seminar wurden Eindrücke und Erfahrungen über die deutsche und amerikanische Kampfsportszene ausgetauscht. Die Erfüllung eines speziellen Wunsches Einen speziellen Wunsch konnte Jens Fricke gemeinsam mit seinen Helfern Großmeister Sanchez noch erfüllen: Ihm gelang trotz Sonntag eine Besichtigung des Emder VW-Werkes und so reiste Großmeister Sanchez nach anstrengenden 4 Tagen glücklich aber mit gemischten Gefühlen wieder ab, gibt es doch noch soviel zu tun. Aber dieser 2. Aufenthalt sollte sicher nicht der letzte sein. OvE
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