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Let's dance together
Dance Aerobic - das Original von Marc-Oliver Kluike erobert die Studios europaweit...

Das Konzept Dance-Aerobic von Marc-O. Kluike erobert nicht nur die Trainerherzen auf den Aerobicfachmessen, sondern auch die Kursräume der Fitness-Studios europaweit. Jana Eibhofer ging dem Konzept auf den Grund und kann seit dem gar nicht mehr von dem fettverbrennenden Tanzspaß lassen.
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Die Story...
Fünf Minuten vor Kursbeginn erreiche ich das Studio. Irgendwie kam ich wieder mal nicht eher aus der Redaktion raus. Ich fühle mich auch eigentlich viel zu gestresst, um jetzt noch irgendwelche Fitnesstrends zu testen. Das Bild meiner gemütlichen Couch taucht vor meinem inneren Auge auf, aber in der Hand spüre ich das kantige Metall des Spintschlüssels, den mir Guido an der Rezeption reicht. Also gut, "let’s do it". Schließlich will ich schon seit langem wissen, was dran ist an Dance-Aerobic, von dem jetzt alle schwärmen.
"Das musst du erlebt haben"
"Ist schwer zu beschreiben"
"Macht einfach Spaß!"
"Marc-Oliver ist der absolute Hammer!"
Dabei löst allein schon das Wort "Dance" in mir mulmige Gefühle aus: "Was ist, wenn ich mich zum Clown mache – ständig in die falsche Richtung renne. Hoffentlich wird es nicht peinlich. Brauche ich nicht doch richtige Tanzschuhe? Angeblich kann ich da ja mit jedem guten Sport- oder Aerobicschuh mitmachen. Der Kursraum ist voll. Etwa 40 Leute stehen in Grüppchen zusammen und klönen. Jetzt nur nicht auffallen. Ich bleibe dicht an der Tür in der letzten Reihe. Falls das hier nichts für mich ist, kann ich mich gleich wieder verdrücken. Dann gibt’s eben keinen Artikel in shape up.
Der Auftritt des Trainers reißt mich aus meinen Gedanken. "Marc" stellt er sich vor und fährt locker fort: "Für alle die heute das erste Mal Dance-Aerobic machen", aufgepasst, denke ich, das ist für mich, "habt Spaß! Ich fange jeweils mit einfachen Schritten an und wandele sie dann immer ein bisschen mehr ab. Wem es zu schwer wird, der geht einfach auf die vorherige Variante zurück. So kann jeder seinen eigenen Level wählen, indem er Armbewegungen oder Drehungen mitmacht oder weglässt. Genießt es einfach!" Meint er mit Drehungen etwa Pirouetten, denke ich noch, aber da geht die Musik schon los.
Cooles Lied, denke ich, habe ich gestern erst im Radio gehört. "Step Touch" sagt Marc mit einem netten Lächeln. Den Schritt kenn ich Gott sei Dank schon aus früheren Aerobicstunden. Überhaupt scheinen die Schritte anfangs sehr ähnlich bis dann die Anweisungen zur Abwandlung kommen. Bei dem Schritt den Arm und beim nächsten die Schulter dazu. Beim V-Step die Hüfte twisten. Man das sieht echt gut aus – kann ich auch. Langsam wird mir warm. Nach einigen weiteren Vordehnungen ist die Aufwärmphase abgeschlossen. Jetzt legen wir richtig los. Ich bin fasziniert von den Bewegungen des Trainers und der anderen neben mir. Irgendwie schaff ich es sogar eine Pirouette hinzubekommen, aber nur weil Marc uns Schritt für Schritt so geschickt anleitet, das wir gar nicht merken, dass wir eine Drehung machen. Das ging fast wie von selbst.
Eintauchen in die Welt des Tanzes
Meine Nachbarin lächelt mir in der ersten Trinkpause freudestrahlend zu: "Bringt immer wieder ‘nen Heidenspaß – oder?". Ich nicke nur, für mehr fehlt mir die Puste und Trinken ist jetzt wichtiger. Denn schon treibt mich die Musik und Marcs Motivation wieder an. Ich tauche ein in die Welt des Tanzes. Die Bewegungen scheinen spielerisch in meinen Körper überzugehen. Ich tanze – und das trotz meiner beiden "linken Füße". Der Schweiß rinnt mir den Rücken hinunter. Vor mir jubeln und klatschen die anderen den Takt mit. Die gerade erlernte Choreographie beginnt erneut von vorn. Und ich fühl mich mit jedem Schritt besser. Der Beat und die Bewegungen treiben mich in eine Art Glückszustand. Das sind die Endorphine – weiß doch mittlerweile jeder.
Plötzlich schaltet Marc die Musik aus und kündigt "das grande Finale" an. Er erklärt noch einmal kurz zwei Bewegungen und legt dann ein speziell abgemischtes Lied auf. Die Choreographie startet erneut und wieder passen die vorher einstudierten Bewegungen perfekt zur Musik. Was für ein Kick! Alle holen das Letzte aus sich heraus. Was für ein Erlebnis! Mit dem letzten Move glaube ich wirklich so auszusehen wie Sandy von den No Angels in einem ihrer letzten Videos. So sieht die Aerobic des neuen Jahrtausends aus! Nachdem wir die Choreographie auf das Finallied dreimal durchgetanzt haben, gibt es noch eine besondere Abkühl-phase, die auch auf ein bestimmtes Lied getanzt wird. Das muss viel Mühe gekostet haben, sich die Schritte für die einzelnen Lieder so auszudenken, dass sie passen. Nach einem wohltuenden harmonischen Stretch komm’ ich mit Marc genau darüber ins Gespräch.
Schritte sollen wie von selbst kommen
"Natürlich ist es eine Menge Arbeit, bis so eine Choreographie steht. Vor allem auf den logischen Aufbau kommt es an, damit jeder der Stunde folgen kann. Die Schritte sollen ja wie von selbst kommen", erklärt mir Marc. Ich erfahre, dass Marc-Oliver das Konzept Dance-Aerobic entwickelt hat. Sein Ausbildungsteam und er haben das gekonnte Verschmelzen von Aerobic und Tanz für Jedermann/frau schon Hunder-ten von Trainern in Deutschland, Österreich, Schweiz, England und Norwegen weitergegeben. 2003 soll Dance Aerobic in weitere Länder exportiert werden. CS
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     [13.12.2002]
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