
In Beruf und Alltag.Fitness ist in: Ob im Sportstudio, beim Nordic Walking oder Yoga – die Deutschen schwimmen auf einer Fitnesswelle. Sind sie aber auch fit im Kopf? Um in unserer komplexen Welt zu bestehen, ist es wichtig, auch geistig in Topform zu bleiben. Dies gilt zu Zeiten von G8, dem verkürzten Abitur, und PISA vor allem für Schüler. Aber auch in der heutigen Berufswelt ist lebenslanges Lernen für alle ein Muss.
Anzeige Fit im Kopf mit der Juniorengedächtnisweltmeisterin In Sachen geistiger Topform hilft Dextro Energy zur Zeit deutschlandweit Schülern auf die Sprünge: Die Schulkampagne „Fit im Kopf – ein Workshop powered by Dextro Energy“, an der im vergangenen Jahr mehr als 3.200 Schüler teilgenommen haben, wird aufgrund der positiven Resonanz fortgeführt. In Hannover, Stuttgart, München, Leipzig und beim Workshop-Finale in Hamburg vermitteln der Traubenzuckerhersteller und die Juniorengedächtnisweltmeisterin Christiane Stenger Schülern auch dieses Jahr wieder Gedächtnis- und Konzentrationstechniken, mit denen sie ihr hohes Lernpensum noch schneller und effektiver bewältigen können.
Gedächtnistraining hilft aber nicht nur Schülern und Studenten, sich gezielt und dazu noch mit Spaß auf Prüfungen vorzubereiten. Ob beim Erinnern an Dinge, die noch erledigt oder eingekauft werden müssen, beim Merken von PIN-Nummern, Namen und Geburtstagen – jeder kann im Alltag von diesen Methoden profitieren. „Gedächtnisübungen helfen nicht nur, das tägliche Leben einfacher zu gestalten und die Informationsflut in Schule und Beruf erfolgreich zu bewältigen. Als positiver Nebeneffekt werden Kreativität und Konzentrationsfähigkeit gestärkt“, beschreibt Christiane Stenger die Vorteile des Gedächtnistrainings.
Die Kraft der Bilder nutzen Man muss kein Genie sein, um sich lange Begriffs- und Zahlenreihen merken zu können. Mit ganz einfachen Techniken kann man sein Gehirn trainieren und Gedächtnisleistung sowie Konzentration stärken. Diese Methoden beruhen auf Visualisierung: Unser Gehirn kann sich Bilder leichter und besser merken als Zahlen und Wörter. Die abstrakten Lerninhalte oder Ideen werden deshalb gehirngerecht in möglichst fantasievolle Bilder und ungewöhnliche Geschichten verpackt. Je skurriler die Story, desto besser können wir uns an sie erinnern. Denn abweichenden, ungewöhnlichen Informationen misst unser Gehirn besondere Bedeutung bei.
Die Methode der „Visualisierung“ lässt sich gut am Beispiel „Namen merken“ verdeutlichen. Auch die populären Gedächtnistechniken „Einfaches Ziffern-Merksystem“ und „Loci-Methode“ beruhen auf der Visualisierung.
Namen merken dank Visualisierung Kennen Sie das? Sie unterhalten sich mit einer Person, der Sie definitiv schon einmal begegnet sind? Der Name will Ihnen aber einfach nicht einfallen? Sie sind neu in der Schule oder im Büro und können sich partout nicht alle Namen merken? Mit der Visualisierung gehören solche Situationen der Vergangenheit an. Der Trick ist, sich den Namen bildlich vorzustellen und eine Brücke zu markanten, äußerlichen Auffälligkeiten des Gesichts zu schlagen. Dies fällt leicht, wenn Frau Segler abstehende Ohren und Herr Schmitz ein verschmitztes Lächeln besitzen.
Bei Namen ohne Bedeutung, zum Beispiel Herr Nuskowsky, müssen Sie jedoch Ihre Fantasie stärker spielen lassen. Stellen Sie sich einfach vor, wie Herr Nuskowsky versucht, mit einer Nuss auf dem Kopf Ski zu laufen.
Das einfache Ziffern-Merksystem Geschichtsdaten oder alltägliche Zahlen wie Geburtstage, Telefonnummern oder PIN-Nummern kann man sich am besten mit dem einfachen Ziffern-Merksystem einprägen: Hierbei wird jeder Zahl von Null bis Zehn ein bestimmtes Symbol, das in einem sicher erinnerbaren Bezug zur Zahl steht, zugeordnet. So steht das Schaf beispielsweise für die Zahl Vier, weil es vier Beine hat. Um sich kleinere Ziffernfolgen zu merken, kreiert man aus den entsprechenden Bildern eine witzige Geschichte.
Die Telefonnummer von Herrn Friese, die Zahlenfolge 21 73 94, vergessen Sie mit folgender Assoziation garantiert nicht mehr: Ein frierender Riese (Friese) kommt mit seinem Fahrrad (Zwei) vom Weg ab und rast mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum (Eins). Die Sieben Zwerge (Sieben), die zufällig vorbeikommen, helfen dem Riesen auf und bauen zum Trost mit ihm einen Schneemann (Drei). Danach gehen sie gemeinsam zum Kegeln (Neun), wo sie zufällig ihren Freund das Schaf (Vier) treffen.
Die Loci-Methode Wenn es um Kunstepochen oder die Bundeskanzler geht, ist es oft wichtig, sich Begriffe oder Namen in der richtigen Reihenfolge zu merken. Mit der sogenannten Loci-Methode ist das ganz einfach: Hierbei legt man Punkte auf einer vertrauten Route, zum Beispiel dem Weg zur Schule oder durchs Wohnzimmer, in einer bestimmten Reihenfolge fest. Die zu merkenden Begriffe werden nun mit diesen Routenpunkten, beispielsweise dem Kiosk oder Sofa, zu einem lustigen Bild verknüpft. Welche Merkplätze Sie benutzen ist völlig egal – Sie sollten aber Orte und Gegenstände wählen, die sie sehr gut kennen und die nicht veränderlich sind. Will man die abgelegten Informationen abrufen, geht man in Gedanken die Route und die einzelnen Anhaltspunkte ab und die verschiedenen Begriffe werden wieder vor dem geistigen Auge sichtbar.
So kann man sich mit der Loci-Methode beispielsweise die Struktur eines Vortrags einprägen und durch eine völlig frei gehaltene Rede beeindrucken. Stellen Sie sich hier zum Beispiel Ihren Weg zur Schule oder zur Arbeit vor. Verknüpfen Sie die Parkbank, an der Sie jeden Morgen vorbeikommen, gedanklich mit der Einleitung Ihrer Rede. Den Bäcker verbinden Sie mit zentralen Stichwörtern aus dem ersten Teil Ihres Vortrags usw.
Den Inhalt Ihrer Rede kann Ihnen das Gedächtnistraining natürlich nicht abnehmen, Sie sollten ihn auf jeden Fall sehr gut kennen, um frei formulieren zu können. Mit etwas Training können Sie aber ganz schnell sicher sein, dass Sie während Ihres Vortrags nicht den roten Faden verlieren.
Der Einsatz lohnt sich Egal ob in der Schule, im Beruf oder im Alltag – Gedächtnistraining ermöglicht es, sich schnell und effektiv neues Wissen anzueignen. Auch wenn das anfangs gar nicht so einfach ist und ein paar Trainingseinheiten benötigt. Wer durchhält, wird belohnt: „Ein Gedächtniskünstler steckt in jedem von uns, auch wenn man anfangs denkt, man habe nicht die nötige Kreativität. Die Methode der Visualisierung muss eben regelmäßig trainiert werden, bis man sie verinnerlicht hat und sie ganz automatisch funktioniert“, erklärt Christiane Stenger.
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