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Mausarm
Auf dem Weg zur Volkskrankheit Nummer 1?

Dass Arbeit im Büro körperlich „nicht kaputt“ macht, ist eine weit verbreitete Mär. Tatsächlich haben gerade Menschen, die täglich am Computer arbeiten, durch stundenlange, fast bewegungslose Fehlbelastungen durch unnatürliche Körperhaltung oft Bandscheiben- und Rückenprobleme und noch häufiger einen so genannten „Mausarm“. Lange Zeit blieb der „Mausarm“ als eigenständige Krankheit unentdeckt, obwohl er eine ernst zunehmende Krankheit darstellt, von der immer mehr Menschen betroffen sind. Die medizinische Bezeichnung für den „Mausarm“ ist „RSI-Syndrom“, wobei RSI für „repetitive strain injury“(im deutschen auch „Nacken- Schulter-Arm-Syndrom“) steht. Der alarmierenden Anstieg von RSI-Erkrankungen wird hiermit aufgegriffen, um darüber aufzuklären, mit welchen Mitteln man gegen das RSI-Syndrom, auch bekannt als „Sekretärinnenkrankheit“, vorbeugen kann und wie wichtig ein ergonomischer Arbeitsplatz ist. Auch Arbeitgeber sollen darüber informiert werden, wie sie für ihre Mitarbeiter vorsorgen können. Mit geringen Investitionen und Aufklärung der Mitarbeiter können Erkrankungen vorgebeugt und Kosten und Ausfälle durch Krankheit reduziert werden.
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Sogar die Gerichte wurden schon angerufen, was die Prägnanz des Themas zeigt. Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (Az. 3 A 38/05) gab etwa am 22. August 2006 einer Klägerin recht, welche die Anerkennung einer Sehnenscheidenentzündung als Berufskrankheit einklagte. Die Beamtin erklärte, die Sehnenscheidenentzündung der rechten Hand infolge langjähriger Arbeit an PCStandardtastaturen und -mäusen könne eine dienstunfallrechtliche Berufskrankheit sein, wenn die konkret auszuführenden dienstlichen Verrichtungen eine besondere Gefährdung unabhängig von individuellen Veranlagungen typisch und in höherem Maße als bei der übrigen Bevölkerung enthalten. Noch vor wenigen Jahren wurde in der deutschen Arbeitsmedizin das RSI-Syndrom nicht als offizielle Berufskrankheit anerkannt.
Einem „Mausarm“ kann mit einfachen Mitteln vorgebeugt werden. Insbesondere sind eine gute Sitzhaltung, ein ergonomischer Arbeitsplatz sowie regelmäßige Arbeitsunterbrechungen und ausreichend Bewegung zu beachten. Bewegung und Sitzhaltung können ohne Investitionen umgesetzt werden und ergonomische Arbeitsmittel sind mittlerweile auch flächendeckend zu erwerben.
So antwortete der weltweite Marktführer Microsoft als erster Anbieter auf das RSISyndrom und entwickelte in langjähriger Forschungsarbeit ergonomische Tastaturen und Mäuse, welche Händen, Handgelenken und Armen stets eine natürliche Haltung am Arbeitsplatz gewährleisten und schmerzhaften Erkrankungen vorbeugen. Entwickelt wurde die ergonomische Hardware laut Microsoft von führenden Arbeitsplatz- Ergonomen wie Dan Odell und Hugh Mc Loon, welche durch Studien belegen, wie die Position beispielsweise von Händen und Armen beim Schreiben auf Tastaturen sein muss, um dem RSI-Syndrom vorzubeugen. Laut jüngster GFKStatistik im Februar 2008 liegt Microsoft in dem Segment „Ergo Design Keyboard“ mit 74 % Marktanteil an führender Spitze und beweist Erfahrung und Kompetenz im Bereich ergonomischer Arbeitsplätze. Einen Ratgeber für den ergonomischen Umgang mit dem Computer mit weiteren Tipps finden Sie auch im Internet auf www.microsoft.com/germany/hardware/hcg/hcg_view.mspx
So sind in der natürlichen Arbeitsposition Hände und Arme nicht parallel zueinander. Die Forschung hat ergeben, dass der optimale Winkel 12 Grad beträgt, somit ist beispielsweise die aktuelle Microsoft Tastatur Natural Ergonomic Desktop 7000 mit geteiltem Tastenfeld in diesem Winkel angeordnet. Beim Tippen auf der Tastatur sollte der Handballen bequem aufliegen und das Handgelenk durchgestreckt sein. Um diese Position bei jedem Nutzer zu erreichen, lässt sich der Neigungswinkel der ergonomischen Microsoft-Tastaturen um bis zu 7 Grad verstellen.
Bei herkömmlichen Mäusen ist das Handgelenk dagegen abgeknickt, und das gesamte Gewicht der Hand drückt auf den Handwurzelkanal. Diese Fehlhaltung wird nicht nur schnell unbequem, sondern beeinträchtigt die Durchblutung der Hand und kann zu ernsthaften Entzündungen von Sehnen und Nerven führen. Mit ergonomischen Mäusen wie der Natural Wireless Laser Mouse 6000 bleibt das Handgelenk dagegen immer in waagerechter Stellung, wodurch auch die Durchblutung der Hand verbessert wird. Die Hand liegt nicht mehr mittig auf, sondern hat eine seitliche Position. Die empfindliche Handwurzel wird entlastet. Nerven und Sehnen werden geschont und bleiben länger gesund.
Neben ergonomischer Hardware sind auch noch weitere Maßnahmen zu beachten, welche ebenfalls leicht umgesetzt werden können. Experten geben beispielsweise folgende Tipps, für einen ergonomischen Arbeitsplatz:
Dehnungsübungen und natürliche Arm- und Handbewegungen helfen der Muskulatur des Armes und des Oberkörpers zu entspannen. [+bulelt-] Kalte Auflagefläche des Handgelenks vermeiden (kann verstärkend auf die Entzündung wirken).
Mauspads mit Handgelenksauflage verwenden.
Das Handgelenk sollte nicht angewinkelt werden, dies kann durch die richtige Tischhöhe erreicht werden.
Dynamisch sitzen (= häufiges Ändern der Sitzposition, Nutzung der gesamten Sitzfläche und Wechsel zwischen vorderer und hinterer Sitzposition).
Regelmäßig kurze Pausen einlegen.
Computerarbeit mit anderen Tätigkeiten abwechseln.
Schreiben mit 10 Fingern erlernen.
Sollten dennoch Beschwerden nicht aufhören, ist es äußerst ratsam, einen Facharzt aufzusuchen. Nehmen Sie Beschwerden ernst und gehen Sie zeitnah zum Arzt, damit keine dauerhaften Schäden entstehen.
Diskutiere zu diesem Thema in unserem Forum.
[ LP ]
     [24.06.2008]
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