
Gäbe es eine Europameisterschaft in der Disziplin "Urlaubsübertrag auf das Folgejahr", wären die Österreicher und Schweizer erste Anwärter auf den Titel. Dies ergab eine Umfrage des Karriereportals jobpilot, durchgeführt in den Ländern Österreich, Deutschland, Schweiz, Polen, Tschechien und Ungarn.
Anzeige Ihren Urlaubsanspruch immer im aktuellen Jahr auszuschöpfen, ist laut jobpilot-Befragung das Ziel von 37 Prozent der europäischen, aber lediglich von 24 Prozent der österreichischen ArbeitnehmerInnen. 6 Prozent müssen ihre Urlaubstage aber konsumieren, weil die Unternehmensleitung darauf besteht.
Der Mehrzahl ist es erlaubt, eine bestimmte Anzahl von Tagen mit ins nächste Jahr zu nehmen. Und von dieser Möglichkeit machen die ÖsterreicherInnen auch Gebrauch. 65 Prozent arbeiten in der Ferienzeit konsequent weiter und verschieben einen Teil ihres Urlaubs ins Folgejahr.
Dazu Peter M. Wind, Country Manager jobpilot Austria: "Es liegt auch im Interesse der Arbeitgeber, dass die Mitarbeiter in ihren Erholungsphasen neue Kraft für die Bewältigung ihrer beruflichen Aufgaben tanken. Deshalb sollten auch Workaholics ihren Urlaub wirklich ausschöpfen."
Die Ergebnisse im Detail Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage basieren auf den Stimmen von 926 Teilnehmern und sammeln die Meinung von Besuchern der jobpilot-Webseiten zu Themen rund um Karriere, Wirtschaft und Arbeitsplatz. Die Umfragen sind nicht wissenschaftlich und reflektieren nur die Meinung der Internet-Nutzer, die daran teilnehmen. PU
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