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Mitgliederwachstum der Fitnessketten
In dem vierteljährlich erscheinenden Newsletter über den deutschen Fitnessmarkt liefert die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche detailliertes Zahlenmaterial und qualitative Kommentare über diesen aufstrebenden Markt.

Charakteristika des Fitness-Marktes
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Deloitte & Touche erstellt vierteljährlich einen Newsletter mit den wichtigsten Kennzahlen (Mitglieder, Anlagen, Preise etc.) der führenden Anbieter (Ketten) im deutschen Fitness- und Wellnessmarkt. Der Newsletter soll ausgewählte Charakteristika des Fitness- und Wellness Marktes in Deutschland jeweils aktuell darstellen.Folgende Punkte wurden in der Plan-Ist-Analyse hervorgehoben:
Gesamtmarkt:
Der Gesamtmarkt aller Mitglieder in den Fitness- und Wellnessanlagen Deutschlands verzeichnet weiterhin ein positives Wachstum. Die Steigerung war jedoch im laufenden Jahr mit 2,6 % im Vergleich zu 5,9 % des Vorjahres rückläufig. Die Anzahl der Mitglieder in deutschen Fitnessanlagen stieg im abgelaufenen Jahr somit leicht von rund 4,97 Millionen auf 5,1 Millionen Mitglieder.
Das Wachstum wird im Vergleich zu den Vorjahren immer mehr über bestehende Studios generiert. Die durchschnittliche Anzahl der Mitglieder pro Anlage stieg entsprechend.
Aufgrund der anhaltenden Konsolidierung auf dem britischen Markt und dem Rückzug von US-amerikanischen Anbietern aus dem europäischen Markt, erscheint ein Markteintritt neuer internationaler Anbieter in naher Zukunft eher unwahrscheinlich.
Ketten Anbieter mit eigenen Anlagen (non franchise):
Das Wachstum der wesentlichen Anbieter (Ketten) hat sich wie der Gesamtmarkt in 2002 mit rund 22 % im Vergleich zum Vorjahr (rund 33 % Wachstum) verlangsamt. Die Ketten wachsen jedoch weiterhin deutlich schneller als der Gesamtmarkt und treiben damit die Professionalisierung (verbessertes Angebot) und Konsolidierung (weniger Anbieter) voran.
Bei den Betreibern von Non Franchise Anlagen blieben die in 2002 erreichten Mitgliederzahlen rund 7 % unter der im Mai abgegebenen Planung; dies ist insbesondere auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Ketten-Anzahl von neueröffneten Anlagen hinter der Planung zurückblieb.
Die Anbieter im Non Franchise Sektor haben zum Teil ihre Planung bis zum Jahr 2005, insbesondere in Bezug auf die Eröffnung von neuen Anlagen, erheblich nach unten korrigiert.

Injoy, der Marktführer unter dem Franchise Konzept.
Franchise Konzepte:
Diese Anbieter sind schneller gewachsen, als die Betreiber von eigenen Anlagen. Insbesondere neue Anbieter wie Injoy haben zu diesem Wachstum beigetragen.
Die Anbieter im Franchise Bereich haben ihre Planung erheblich überschritten und damit die Abweichungen im Non Franchise Bereich vollständig kompensiert.
Fazit:
Der deutsche Fitness- und Wellnessmarkt verzeichnet zwar ein rückläufiges, jedoch weiterhin positives Wachstum in Bezug auf die Mitglieder in bundesdeutschen Fitness- und Wellnessanlagen. Es bleibt abzuwarten, ob die Wirtschaftsflaute und anhaltend hohe Arbeitslosenzahlen das anhaltende Wachstum in 2003 erstmalig stoppen werden.
Neue Konzepte mit mehr Angebot für ältere Bevölkerungsschichten (50 Jahre und älter) werden auch weiterhin einen wesentlichen Einfluss auf das Wachstum des immer professionelleren deutschen Fitness- und Wellnessmarktes haben.
Auch unter der Betrachtung der Entwicklungen auf dem britischen Markt (anhaltende Konsolidierung und Privatisierung der börsennotierten Anbieter) erscheint ein breiter Eintritt weiterer ausländischer Anbieter zu diesem Zeitpunkt auf dem deutschen Markt als eher unwahrscheinlich. ME
Quelle: joborama.de
     [14.04.2003]
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