
"Bin ich fit für diesen Job?" - Die Antwort auf diese alltägliche Frage soll zukünftig besser per Internet beantwortet werden können. Online-Tests, mit denen Stellensuchende auf der Internet-Homepage eines Unternehmens ihre Eignung für einen bestimmten Arbeitsplatz selbst prüfen können, führen bei den neuartigen Verfahren der Personalbeschaffung nach wie vor eher ein Schattendasein - ganz im Gegensatz zu mittlerweile etablierten Methoden der Mitarbeiterrekrutierung per Internet, wie zum Beispiel der Veröffentlichung von Stellenbausschreibungen auf der Firmen Homepage und/oder bei Online-StelIenmärkten.
Anzeige Online-Testverfahren soll an Bedeutung gewinnen Für die Zukunft jedoch erwarten viele Unternehmen einen Bedeutungszuwachs für web-basierte Testverfahren sowie für Fragebögen, die von Bewerbern im Internet ausgefüllt werden müssen. Dies hat eine Studie über aktuelle Trends und innovative Instrumente der Personalbeschaffung ergeben, die das Institut für Wirtschaftsinformatik der Johann Wolfgang
Goethe-Universität Frankfurt am Main gemeinsam mit dem Internet-Stellenmarkt
Monster (www.monster.de) und dessen Muttergesellschaft, dem internationalen
Personaldienstleistungsunternehmen TMP Worldwide, durchgeführt hat.
Studie belegt diesen Trend Für die Studie wurde die Einstellungspraxis der 1.000 größten deutschen Unternehmen analysiert. Die vollständigen Ergebnisse der Untersuchung werden am 28. November beim Symposium "Recruiting Trends 2003" im Frankfurter Palmengarten vorgestellt; Hessens Ministerpräsident Roland Koch wird dabei ein Grußwort sprechen. Ersten Teilergebnissen der Studie zufolge stuft
zurzeit ein Fünftel der 1.000 befragten Unternehmen die Selektion per Online-Test als probates Mittel ein, um qualifizierte Mitarbeiter in die Firma zu holen. Zur Erleichterung der Auswahlprozesse nutzen nur sechs Prozent der Unternehmen bereits heute Online-Fragebögen; immerhin 23 Prozent
können sich allerdings vorstellen, dieses Instrument künftig verstärkt einzusetzen. Lediglich sieben Prozent der Unternehmen sind von so genannten Recruiting-Games überzeugt, bei denen der Bewerber seine Fähigkeiten in Online-Spielen unter Beweis zu stellen hat.
![]() Die Studie verschafft Einblick in wesentliche Recruiting-Funktionen von Unternehmens-Homepages. Bildquelle: Copyright by Monster Deutschland "Es zeigt sich, dass sich die meisten Unternehmen von keiner anderen E-Recruiting-Maßnahme so viel Erfolg bei der Personalbeschaffung versprechen wie von der Veröffentlichung von Stellenausschreibungen auf der eigenen Firmen-Homepage und bei
Online-Stellenmärkten", bilanziert Stefan Wolf, Geschäftsführer vom TMP Worldwide Deutschland.
RH
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